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Über uns

Zum Waldorfkindergarten Südstadt gehören eine Krippengruppe, eine Kindergartengruppe und seit 1. März 2021 eine Waldkindergartengruppe in Derendingen.

Die Öffnungszeiten der Waldkindergartengruppe (3–6 Jahre) sind:
Mo, Mi, Fr: 08.14–14.14 Uhr, Di und Do: 08.14­–16.44 Uhr (Änderungen sind noch möglich)

Die Öffnungszeiten der Kindergartengruppe (3–6 Jahre) sind:
Mo–Do: 7.30–15.00 Uhr, Fr: 7.30–13.30 Uhr

Die Öffnungszeiten der Krippengruppe (1–3 Jahre) sind:
Mo–Do: 7.30–15.00 Uhr, Fr: 7.30–12.30 Uhr

„Man wird nur dadurch dem Menschen gerecht, dass man in jedem einzelnen einen neuen Menschen sieht.“

Rudolf Steiner

Aktuelles

Auf Grund der aktuellen Situation können wir im Moment keine Infoveranstaltungen anbieten. Wir bitten Sie mit uns telefonisch Kontakt aufzunehmen.

Der Waldorfkindergarten Südstadt in Tübingen hat ab sofort eine freie Stelle zu besetzen undeinen freien Platz für Interessierte an einem freiwillgen sozialen Jahr oder dem Bundesfreiwilligendienst.

Wir suchen:

- für die Waldgruppe in Derendingen eine*n Erzieher*in, sehr gerne eine*n Waldorferzieher*in, mit einem   Stellenumfang von 30-50%.

- für die Kindergartengruppen Untersützung für ein Jahr ab September 2021. (FSJ, BFD)


Unser Kindergarten umfasst seit März 2021 drei Gruppen: eine Krippe für 1-3-Jährige, eine Waldgruppe für 3-6-Jährige und eine integrative Kindergartengruppe für 3-6-Jährige.

Das Grundstück der in diesem Jahr neu gegründeten Waldgruppe "Morgentau" befindet sich am Rande des Derendinger Waldes. Gute Apfelbaumsorten stehen auf dem Grundstück. Vom Platz aus hat man gen Norden eine weite Sicht. Der Wald gen Süden ist hoch und groß, schützend und mächtig, reich an Vielfalt. Ein wunderschöner Bauwagen bietet uns Schutz vor unwirtlichem Wetter und ist Rückzugsort, um zur Ruhe zu kommen.

Wir wünschen uns Erzieher*innen mit Berufserfahrung, Empathie und Freude am Begleiten der Kinder.

Was uns ausmacht:
Wir arbeiten in gegenseitiger Achtung und Wertschätzung.
Wir sind ein engagiertes, flexibles und umsichtiges Team.

Vergütung nach TVöD.

Wir freuen uns über Bewerbungen!

Ansprechpartner*in sind die Vorstände Matthias Neu und Pia Lai, erreichbar unter Info@waldorfkindergarten-tuebingen.de.

Waldorfkindergarten Südstadt
Huberstraße 16
72072 Tübingen

„Der Erzieher soll mit einer ungeheuren Ehrfurcht vor dem Kinde stehen und wissen: da ist ein Göttlich-Geistiges auf die Erde heruntergestiegen.“

Rudolf Steiner

Gruppen

Die Krippengruppe bietet eine Ganztagesbetreuung für 10 Kinder im Alter von 1–3 Jahren. Unser Kollegium besteht im Moment aus drei hauptamtlichen Erzieher*innen und einer Integrationskraft. Tatkräftige Unterstützung erhalten wir von unserer Bundesfreiwilligendienstleistenden aus Kolumbien.

Die Öffnungszeiten der Krippengruppe sind:
Montag-Donnerstag:
7.30 – 15.00 Uhr

Freitag:
7.30 – 12.30 Uhr

Mögliche Abholzeiten sind (nach Absprache):
Nach dem Mittagessen um 11.30 – 12.00 Uhr oder nach dem Mittagsschlaf ab 13.30 – 15.00 Uhr


Tagesablauf Krippe

Montag bis Donnerstag 7.30 Uhr – 15.00 Uhr

7.30 – 9.00 Uhr: Bring- und Freispielzeit

Die ersten Kinder kommen in der Krippe an und werden von der Erzieherin freundlich empfangen. Es findet sich auch Zeit für einen kurzen Austausch zwischen Eltern und Erzieher*innen um z.B. Anliegen und Fragen zu klären.
In der Freispielzeit können die Kinder die verschiedenen Materialien und Spielangebote im Gruppenraum nutzen und spielen.

9.00 – ca. 9.30 Uhr: Frühstück

Das Aufräumen läutet das Frühstück ein. Alle Kinder und Erzieherinnen sammeln sich um den runden Tisch im Gruppenraum. Die Tischmitte wird von einer Kerze erhellt. Hier finden Begrüßungslied und jahreszeitlich angepasste Lieder und Handgestenspiele Raum.

Ab 9.30 Uhr: Wickel- und Gartenzeit

Das Frühstück klingt aus, die ersten Kinder gehen auf die Toilette oder werden nacheinander gewickelt. In Kleingruppen gehen wir nacheinander in die Garderobe und dann in den Garten.

Ab 10.45 Uhr: Essens- und Schlafenszeit

Ebenfalls in Kleingruppen von 2–4 Kindern gehen wir zum Mittagessen zurück in die Gruppe.
Vor dem Essen waschen sich die Kinder zusammen mit der Erzieherin die Hände, dann gehen sie gemeinsam an den vorbereiteten Esstisch.
Vor dem Essen wird gemeinsam ein Lied gesungen und wir wünschen uns einen „guten Appetit“.
Nach dem Essen werden die Kinder nach Bedarf gewickelt / gehen auf die Toilette und ziehen sich den Schlafanzug an. Jedes Kind bekommt vor dem Schlafen ein mit Gesang begleitetes Fußbad.

Ab 13.00 Uhr

Die ersten Kinder stehen nach und nach auf. Es ist noch Zeit sich auf den Fellchen etwas auszuruhen und zu strecken. Mit Hilfe einer Erzieherin/FSJ ziehen die Kinder sich an und können dann ins Freispiel gehen.
Jeden Nachmittag bieten wir einen kleinen Imbiss an, z.B. Grießbrei, Apfelschnitze, Zwieback, etc.

Freitag 7.30 Uhr – 12.30 Uhr

Am Freitag schlafen die Kinder nicht in der Krippe, auch unterscheidet sich der Tagesablauf etwas von den anderen Tagen.
Statt in den Garten, machen wir einen kleinen Ausflug mit unserem „Bussle-Kinderwagen“.

In unserer Kindergartengruppe werden bis zu 25 Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren betreut. Auch als integrative Gruppe konnten wir Erfahrung sammeln. Unsere Nachmittagsgruppe ist für 10 Kinder ausgelegt. Wir bieten für jedes Kind bei Bedarf ein warmes Mittagsessen an. 

Unsere Öffnungszeiten sind: 

Von Montag bis Donnerstag
7.30 – 15.00 Uhr

Am Freitag
7.30 – 13.30 Uhr

Abholzeiten sind entweder 12.30 Uhr, 13.30 Uhr oder 15.00 Uhr.
Die morgendliche Bringzeit liegt zwischen 7.30 Uhr und 9.00 Uhr.

Unser Platz:
Das Kindergartengrundstück ist einladend, offen, hell, umhüllt und umfriedet durch den Wald. Vom Platz aus hat man gen Norden hin eine weite Sicht auf die Tübinger Berge und ins Tal vom Mühlviertel hinein. Der Wald gen Süden hin ist hoch und groß, schützend und mächtig. Er spendet dem Grundstück das ganze Jahr Schatten. Gute Apfelbaumsorten stehen auf dem Grundstück und bereichern es in vielfältiger Hinsicht.

Der vom Grundstück anliegende Wald ist wunderschön und reich an Vielfalt. Es wachsen alte, mittelalte und junge Bäume, es gibt Buchen, Eichen, Kiefern, Tannen, Pappeln. Er hat Hänge, Kuhlen, Anhöhen, Schluchten, Rillen, kleine Lichtungen ... – ein ansprechendes Gelände zum Spielen und Verweilen. Der Wald beherbergt Füchse, Wildschweine und Vögel verschiedenster Arten.

Das alles lädt uns ein zum Spielen, Entdecken, Wohlfühlen, Zusammensein.
Ein wunderschöner Bauwagen bietet uns Schutz vor unwirtlichem Wetter und ist Rückzugsort um zur Ruhe zu kommen.

Möglicher Tagesablauf:
Wir starten um 7.50 Uhr am Hauptbahnhof, steigen um 7.56 Uhr mit den ersten Kindern in den Stadtbus, Linie16, und fahren bis zur Bushaltestelle Käppele in Derendingen. Entlang der Linie steigen weitere Kinder zu. An der Bushaltestelle Käppele kommen alle Kinder zusammen.

Um ca. 8.00 Uhr gehen von dort aus Kinder und ErzieherInnen über das CVJM Heim und den angrenzenden Wald zum Kindergartengrundstück. Auf dem Weg füllen wir frisches Leitungswasser in Kanister. In einem Kreis sammeln sich Kinder und ErzieherInnen zum Begrüßen. Es gibt Zeit für gemeinsame Kreisspiele, Fingerspiele und Lieder.

Um ca. 8.30 Uhr frühstücken wir an einem passenden Platz, z.B. auf dem Grundstück, im Bauwagen, auf einer Sonnenwiese oder im Wald.

Ab ca. 9.00 Uhr ist Zeit für das freie Spiel. In dieser Zeit wenden sich die ErzieherInnen sinnvollen Tätigkeiten zu, an denen die Kinder teilnehmen dürfen.

Um ca. 12.00 Uhr ist es Zeit die Tätigkeiten und das Spiel zu beenden und aufzuräumen.

Nach dem Händewaschen gibt es einen Imbiss. Mit einem Mittagskreis mit Geschichte, Reigen und Lieder schließen wir den Vormittag ab. Montag, Mittwoch und Freitag geht es dann zurück zur Bushaltestelle Käppele.

Ab 13.30 Uhr können die Eltern an der Bushaltestelle und entlang der Buslinie bis zum Hauptbahnhof ihre Kinder abholen.

Dienstag und Donnerstag sind lange Kindergartentage.

Um ca.13.00 Uhr können einige Kinder an der Waldstraße mit dem Fahrrad oder zu Fuß abgeholt werden. Zu diesem Zeitpunkt holen ErzieherInnen die gelieferte Essenskiste ab. Weitere ErzieherInnen bereiten dabei den Tisch für das Mittagessen vor.

Um ca 13.45 Uhr gibt es warmes Mittagessen. Danach ist Zeit für eine Ruhepause im Bauwagen.

Von ca.14.30 bis 15.30 Uhr ist Zeit für freies Spiel. Nach der freien Spielzeit beenden wir den Tag wieder mit einer Geschichte, Liedern, Fingerspiel und gehen zur Bushaltestelle Käppele zurück.

Ab 16.15 Uhr können die Eltern an der Bushaltestelle und entlang der Buslinie bis zum Hauptbahnhof ihre Kinder abholen.

An verschiedenen Wochentagen liegen die Schwerpunkte auf:

  • Waldbesuch
  • Kochen
  • Wandertag
  • Eurhythmie
  • Malen mit Aquarellfarben und Wachssblöckchen
  • Basteln und werken
  • Wachskneten

„Der Erzieher soll mit einer ungeheuren Ehrfurcht vor dem Kinde stehen und wissen: da ist ein Göttlich-Geistiges auf die Erde heruntergestiegen.“

Rudolf Steiner
 

Pädagogik

Jedes Kind bringt seine ganz eigene individuelle Persönlichkeit mit, der es von Anfang an Ausdruck verleiht und die es, in der Begegnung mit der Welt und insbesondere mit den es umgebenden Menschen, immer weiter zu entfalten und entwickeln sucht.
Es folgt dabei seinem eigenen Zeitplan und seinen eigenen innersten Antrieben.
Nur dort wo sich ein Kind geborgen und angenommen fühlt, kann es sich seiner Umgebung voller Interesse und Hingabe zuwenden und frei entfalten.
Es ist unser Anliegen, jedes Kind in seiner Einzigartigkeit wahrzunehmen und zu fördern.
In einer sorgfältig und bewusst gestalteten räumlichen Umgebung finden die Kinder sowohl Anregungen als auch Freiräume, die sie für die Bewältigung ihrer individuellen und altersentsprechenden Entwicklungsaufgaben benötigen.
Im ersten Jahrsiebt liegen diese ganz besonders im Erwerb von Gehen, Sprechen und Denken.
Wir haben ein tiefes Vertrauen in die Selbstbildungskompetenzen jedes einzelnen Kindes, wissen aber um die dafür notwendigen Voraussetzungen, die von uns Erwachsenen geschaffen werden müssen.
Besondere Bewegungselemente nach Emmi Pickler (Kletterdreieck, Schiefe Ebene...) geben den Kindern Anreize und Gelegenheit, ihre motorischen Fähigkeiten in der ihnen gemäßen Zeit und Abfolge zu entwickeln.
Unsere Spielmaterialien bestehen größten Teils aus Naturmaterialien. Sie sind einfach, wandelbar und regen sowohl die Sinne als auch die Phantasiekräfte an. (Pflanzengefärbte Tücher, Kastanien, Holztiere, Holzkisten, ...)

Vorbild und Nachahmung

Eine herausragende Bedeutung fällt der, bei allen kleinen Kindern besonders ausgeprägten, Fähigkeit zur Nachahmung zu. Diese lässt das Kind seine Umgebung und die darin erfahrenen Handlungen intensiv mit- und nacherleben. Dieses Erleben prägt sich tief ein und wirkt mit an der weiteren seelischen aber auch körperlichen Entwicklung des Kindes.
Konsequenterweise möchten wir in der Krippe eine Umgebung bieten, welche die Nachahmungsfähigkeit des Kindes in positiver Weise anregen und so gesundend und entwicklungsfördernd wirken kann.
Die Gestimmtheit und Atmosphäre, in der kleinste Handlungen vollzogen werden, sind weitaus wichtiger, als das „was“ da getan wird.
Wir pflegen in unserer Krippe ganz bewusst die Andacht zum Kleinen und staunen immer wieder, wie groß der kleine und intensiv gegriffene Augenblick erlebt werden kann. 

Rhythmus und Wiederholung

In einem sich stets wiederholenden und rhythmisch durchgestalteten Tagesablauf mit festen Essenzeiten, rhythmischen Angeboten und Freispielphasen, entstehen Sicherheit und Orientierung und damit auch das Erleben eigener Kompetenz und Freiräume.
Unser Alltag ist durchzogen von verschiedensten kleineren und größeren Ritualen, welche die unterschiedlichen Phasen des Tages einleiten, begleiten oder abschließen.
So beginnt jedes Essen mit einem gemeinsamen Ritual: Wir zünden eine Kerzen an, singen ein Lied, danken für das Essen und wünschen einen guten Appetit ...
Das Feiern der Jahresfeste und das Leben mit den Jahreszeiten findet in der Krippe weniger in den großen Festen als vielmehr in den kleinen alltäglichen Ritualen und in der Raumgestaltung seinen Platz.
So wechseln Fingerspiele, Lieder und die Dekoration der Räume im Jahreslauf und verbinden die Kinder stimmungsmäßig mit dem, was in der Natur, aber auch in den Festeszeiten zu erleben ist.

Soziales Miteinander

Grundvoraussetzung für eine gute, soziale und emotionale Entwicklung sind eigene positive Erfahrungen. Wir möchten, dass sich jedes Kind bei uns sicher angenommen, respektiert und wahrgenommen fühlen kann.
Ein wertschätzender aufmerksamer Umgang der Erwachsenen mit allen Kindern, aber auch untereinander, wirkt vorbildhaft.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Elternhäusern ist die Grundvoraussetzung für eine gelingende Erziehungspartnerschaft.
Wir sind uns bewusst, dass die Beziehung zwischen Elternhaus und Erzieherinnen vom Kind mitempfunden wird und für den Bindungsaufbau und die Beziehungspflege mit dem Kind von entscheidender Bedeutung ist.
Diese Beziehungspartnerschaft nimmt ihren Beginn im Aufnahmegespräch und in der von den Eltern begleiteten Eingewöhnung und setzt sich fort in 

  • regelmäßigen Entwicklungsgesprächen
  • Einzelgesprächen nach Bedarf
  • in „Tür- und Angelgesprächen“ für den kurzen, aber wichtigen Austausch über aktuelle Befindlichkeiten des Kindes
  • regelmäßigen Elternabenden

Eingewöhnug

Eine einfühlsame Eingewöhnung, die sich an den Bedürfnissen des Kindes, der Eltern und der ganzen Gruppe orientiert, legt den Grundstein für einen tragfähigen Beziehungsaufbau zwischen allen Beteiligten, und ist entscheidend für die Beheimatung des Kindes in der Krippegruppe.
In dieser Phase kommt der Zusammenarbeit von Eltern und Erzieherinnen eine ganz besondere Bedeutung zu.
Es ist uns sehr wichtig, während jeder Eingewöhnung im engen Austausch mit den Eltern, den für das jeweilige Kind stimmigen Weg zu finden.
In der Regel gehen wir für die Eingewöhnung von einem Zeitraum von etwa 4 Wochen aus.
Während der Eingewöhnung wird das Kind möglichst immer von den gleichen nahen Bezugspersonen gebracht und abgeholt und zu Beginn auch in die Gruppe begleitet.
Eine feste Bezugserzieherin begleitet während dieser Phase das Kind hauptverantwortlich.

Betritt das Kindergartenkind morgens den Kindergarten, wird es fürsorglich von einem Elternteil den Erzieherinnen übergeben. Voller Neugier und Interesse geht es vielleicht zum Jahreszeitentisch, um staunend die sich dorht widerspiegelnden Veränderungen im Jahreslauf zu betrachten. Vertrauensvoll wendet es sich dann an die Erzieherinnen. Sind diese in der Küche beschäftigt, so erkundet das Kind, was es dort zu tun gibt. Ist heute Backtag? Oder wird vielleicht das leckere Müsli zubereitet? Freudig krempelt es die Ärmel hoch, zieht seine Schürze an und setzt sich an einen Platz, an dem schon ein Brettchen und ein Messer bereit liegen. Nun kann es nachahmend dem Erzieher helfen. In diesem Bild spiegeln sich die wichtigsten Kernpunkte unserer Pädagogik wider. Diese sind:

Vorbild und Nachahmung

Das Kind im Vorschulalter ist ein nachahmendes Wesen. In einer geborgenen Atmosphäre lernt es an und mit den Erziehern 

  • sinnvolle Tätigkeiten zu durchschauen
  • in gemeinsamen Tun individuelle und schöpferische Fähigkeiten zu entwickeln
  • das Interesse am anderen auszubilden und dadurch Beziehungsfähigkeit zu lernen
  • über Geschichten, Reime, Fingerspiele, Reigen und Musik seine Sprache und seine Musikalität zu entwickeln und zu verfeinern

Sinnesschulung und Spielmaterial

Im freien Spiel kann das Kind seine Persönlichkeit und seine Phantasiekräfte entfalten. Zu einer gesunden Sinnesschulung im Kindergarten gekören 

  • das freie Spiel drinnen und draußen.
  • Reigen, Märchen, Finger- und Puppenspiele
  • künstlerische Tätigkeiten wie Bienenwachskneten und das Malen mit Wachs- und Aquarellfarben.
  • Kindereurythmie und Musik.
  • handwerkliche und hauswirtschaftliche Tätigkeiten

Unser Spielmaterial ist deshalb 

  • wandelbar und dadurch vielseitig einzusetzen.
  • naturbelassen (Zapfen, Kerne, Wurzeln, ...) oder aus Naturmaterialien hergestellt (Puppen, Tiere, Tücher, Hölzer, ...). 
  • im zweiten Teil des Vormittags sowie am Nachmittag in der freien Natur zu finden (Spiel im Garten, Wanderungen durch Feld und Wald und Spaziergänge). 

Rhythmus und Wiederholung

Wir pflegen den Tages- und Wochenrhythmus, erleben intensiv den Jahreslauf und feiern miteinander die christlichen Jahresfeste. Durch die Wiederholung erleben die Kinder 

  • Sicherheit und Geborgenheit.
  • sinnvolle Gewohnheit im Alltag.
  • Willensstärkung.

Sie entwickeln dadurch Durchhaltekraft und Selbstvertrauen.

Soziales Miteinander

Das Kind erlebt sich im Kindergarten noch als Mittelpunkt der Welt und muß die sozialen Fähigkeiten sowie die Konfliktbewältigung erst üben. Dies lernt es durch 

  • wechselnde Spielsituationen
  • altersübergreifende Begegnungen im Tagesgeschehen.
  • die Mithilfe bei den wiederkehrenden Tätigkeiten des Tages und der Woche.
  • das Vorbereiten und Feiern der Jahresfeste.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Bei der gemeinsamen Erziehungsaufgabe ist im Waldorfkindergarten der vertrauensvolle Austausch zwischen Eltern und Erziehern die Grundlage einer fruchtbaren Zusammenarbeit. Dazu gehören 

  • regelmäßige Elternabende.
  • Entwicklungsgespräche.
  • Einzelgespräche nach Bedarf.
  • gemeinsame Verantwortung für Haus- und Gartenpflege.
  • Planung und Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit.

„Die Persönlichkeit eines Menschen erhält ihr Fundament in der Kindheit.“

„Sich zu bewegen lernen heißt für´s Leben lernen!“

Spiel ist kein Zeitvertreib, sondern eine notwendige Arbeit an den eigenen Entwicklungsschritten. Wir Menschen sind Teil der Natur und sie bildet die Grundlage unseres Seins. Natur als Heimat erleben. Wahrnehmen der Natur mit ihren Lebensbildekräfte, sie als stärkend und Heimat erfahren. Erhalten der Ehrfurchtskräfte, leibliche Religion.

„Kleine Kinder lieben nichts mehr als feste Gewohnheiten.
Das Erleben einer regelmäßig wiederkehrenden Abfolge von Tätigkeiten stärkt nicht nur die Selbsterfahrung im Wiedererkennen, es ist auch die beste Grundlage für Willenserziehung.“ 

Michaela Glöckler

Anmeldung

Alle drei Gruppen bieten über das Jahr verteilt Infotermine an, bei denen Sie den Kindergarten und die Erzieher*innen kennenlernen können und bei Interesse ihr Kind anmelden können.
Der Termin für den Infoabend wird auf der Startseite bekannt gegeben. Bitte melden Sie sich bei den Erzieher*innen telefonisch bzw. per Mail für den InfoAbend an.

In Tübingen gibt es ein einheitliches, zentrales Anmeldeverfahren für alle Einrichtungen, in denen Kinder tagsüber betreut werden. Zuständig ist die Zentrale Anmeldestelle Kinderbetreuung (ZAK). Um einen Kindergarten- oder Krippenplatz in unserer Einrichtung zu bekommen ist es unerlässlich, dass Sie zum Infoabend kommen UND Ihr Kind bei der ZAK anmelden.

https://www.tuebingen.de/23418.html

Die Elternbeiträge orientieren sich an den städtischen Gebühren, die auf der Homepage der Stadt eingesehen werden können. Darüber hinaus wird ein Vereinsbeitrag von 30 € pro Familie erhoben. Wenn das Kind von den Erzieher*innen aufgenommen wurde, wird ein Vorstandsmitglied mit den Eltern ein Beitrags- und Aufnahmegespräch führen.

„Aus der Art, wie ein Kind spielt, kann man erahnen, wie es seine Lebensaufgabe ergreifen wird.“

Rudolf Steiner

Kontakt

Kontakt Kindergartengruppe
07071 / 33407 (7.30–8.30 Uhr und 12.45–13.30 Uhr) (bevorzugt)
kindergarten@wkst.de
Huberstraße 16, 72072 Tübingen

Kontakt Krippe
07071 / 7098033 (7.30–8.15 Uhr und 12.30–13.15 Uhr)
krippe@wkst.de
Huberstraße 16, 72072 Tübingen (in Google Maps® zeigen)

Kontakt Waldgruppe Morgentau
Morgentau@wkst.de
Huberstraße 16, 72072 Tübingen

Kontakt Vorstand
info@wkst.de
 

Der Verein zur Unterstützung der Waldorfpädagogik e.V. fördert Bildung und Erziehung auf der Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners und möchte dadurch einen Beitrag zu aktuellen Erziehungsmethoden der Gegenwart leisten. Vereinsmitglieder sind in der Regel die Erzieher*innen und die Eltern. Unsere Einrichtung ist eine Elterninitiative, das heißt Engagement und Initiative von Elternseite sind gewünscht und werden freudig begrüßt.

Erzieher*innen, Vorstände und Elternbeiräte kommen ein Mal im Monat zum Beraterkreis zusammen. Er dient der gegenseitigen Wahrnehmung aller Interessen und ist Ort der Besprechung und des Beratens über Angelegenheiten, Interessen und Bedürfnisse, die das Leben der Kindergartengruppen und der Kleinkindgruppe betreffen, sowie der Aussprache über pädagogische und wirtschaftliche Angelegenheiten.

Die Vorstände des Vereins sind aktuell Matthias Neu und Pia-Antonia Lai. Sie sind erreichbar über: info@wkst.de

„Man wird nur dadurch dem Menschen gerecht, dass man in jedem einzelnen einen neuen Menschen sieht.“

Rudolf Steiner